Köln – Nov. 2010 – TV Total & SternTV

Köln hat es uns irgendwie angetan, genauso der Besuch bei der Aufzeichnung für die Sendung „TV Total“. Diesesmal haben wir dort wieder Karten gebucht, dass war aber noch nicht alles, denn nur dabei sollte es nicht bleiben. In dem 10 km entfernten Hürth werden in den Nobeo Studios unteranderem „Stern TV“ und „Wer wird Millionär“ aufgezeichnet. Für WWM wartet man allerdings gut und gerne 3 Jahre auf freie Tickets, aber für Stern TV, damals noch mit Günther Jauch, konnten wir noch Tickets bekommen.

So machten wir uns am 2. November wieder auf nach Köln. Diesmal allerdings mit Auto. Unser A&O Hostel konnten wir gut erreichen, die Parkgebühr in der hoteleigenen Garage war gerade noch zu verschmerzen.

Als erstes fuhren wir in das Parkhaus des Galeria Kaufhofes. Von der obersten Etage aus kann man den Dom auf Augenhöhe betrachten. Nach dem wir den Ausblick genoßen haben, durfte ein kleiner Abstecher in den riesengroßen Saturn nicht fehlen. Nach weiteren Sightseeingtouren auf eigene Faust ging es dann abends zum Ausruhen zurück ins Hotel, denn am nächsten Tag stand Stern TV auf unserer Agenda.

Früh genung fuhren wir am Mittwoch nach Hürth, wir wollten ja zu der Live-Sendung nicht zu spät kommen. Wobei, dass wäre wohl nur sehr schwer möglich, muss man schließlich bereits um 20:00 Uhr spätestens seine Karten vor Ort abgeholt haben. Die eigentliche Sendung wohlgemerkt beginnt erst um 22:15 Uhr. Dafür hatten wir die Möglichkeit, in der Wartezeit eine Studioführung für 10 € zu buchen. Neben den Bereichen der Techniker, Ton- und Bildregie durften wir auch Sets wie z. B.  von Barbara Salesch und, als großes Highlight, das Studio von Wer wird Millionär sehen. Letzteres ist übrigens in der Realität sehr klein, dass merkt man zu Hause am Fernseher gar nicht so sehr.

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Als wir dann endlich unsere Zeit abgesessen hatten, durften wir ungefähr eine Stunde vor Ausstrahlung in zwei Blöcken geteilt durch die Sicherheitskontrolle, um danach im Studio unsere Plätze zugewiesen zubekommen. Wir waren schon sehr gespannt Günther Jauch live zu sehen. Dann jedoch ein herber Schlag, jemand vom Team verkündete, dass Günther Jauch krank sei und es noch ungewiss sei, ob er heute moderiere. Hatten wir wieder Glück. Nach weiteren edlichen Minuten der Warterei war es dann so weit, Günther Jauch höchstpersönlich begrüßte sein Publikum, kränklich aber doch irgendwie fit wie immer. Man, ist der rießig! Und nett noch dazu! Er redete mit den Leuten und gab uns noch ein paar letzte Hinweise für die Sendung, so gut es eben ging, mit Erkältung. Je näher der Zeiger der Uhr auf die 10 rückte, desto angespannter wurde die Stimmung der vielen Techniker und Kameraleute, die man am Fernseher ja nie zu sehen kriegt. Schnell trank Günther Jauch noch seinen Kamillentee aus, um dann pünktlich um viertel nach elf die Zuschauer durch den Abend zu leiten. Souverän wie immer, trotz Erkrankung nahm er sich auch in den Pause Zeit für sein Publikum im Studio, und kurz nach Mitternacht verabschiedete er sich dann von allen. Die Zuschauer bekamen beim Verlassen des Studios noch die brandneue Ausgabe des Sterns geschenkt, dann war die Aufregung auch schon vorbei. Als wir zu unserem Auto liefen, meinten wir noch, Günther Jauch in seinem Firmenwagen gesehen zu haben. Auf dem Weg zurück nach Köln erkanten wir plötzlich ein Auto vor uns wieder, ich hatte schon immer einen siebten Sinn Audis wiederzuerkennen, dass Kennzeichen hatten wir doch gerade schon mal gesehen. Wir wollten nur einen kurzen Blick auf den Beifahrersitz erhaschen, doch der Fahrer des Audis kam uns dazwischen, hielt er doch an jeder roten Ampel extra weit hinter der Haltelinie an um auch ja nicht sehen zu können, wer da drin sitzt. Aber dann gelang es uns doch, beim Losfahren konnten wir den Mann auf dem zurückgeschobenen Beifahrersitz sehen. Und wer winkte uns von dort zurück? Günther Jauch persönlich! Kurz bevor der Fahrer gasgegeben hat und geblitz wurde.

Der Besuch bei TV Total war dann schon nur noch reine Formsache, dort kannten wir uns ja bereits aus und wussten genau, worauf wir achten mussten. Eine Übernachtung noch im schönen Köln, bevor wir am nächsten Tag die Heimreise antraten. Aber nicht ohne einen kurzen Abstecher über den Westerwald zumachen und die Ludolfs zu besuchen.

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So kann ein schöner kleiner Kurztrip ausklingen.

Köln II

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