Poel – Juni 2011

Nach dem wir letztes Jahr „nur“ am Ostsee-Festland Urlaub gemacht haben, wollten wir diesesmal doch gerne wieder auf eine Insel fahren. Nach langer Recherche haben wir ein kleines schnuckeliges Ferienapartment auf der ebenso kleinen und schnuckeligen Ostseeinsel Poel gefunden. Voller Vorfreude machten wir uns am 10.06.2011 auf, die 570 km abzufahren. Über den Damm fuhren wir dann endlich auf die Insel. Unser Ferienapartment, mit Blick auf den Kirchsee, war sehr schnell bezogen, so konnten wir abends zu Fuß zum Hafen laufen und erste Eindrücke sammeln.

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Seit diesem Jahr haben wir unser neues Hobby, das „Geocachen“ für uns entdeckt und auf diese Weise die Insel genauer unter die Lupe genommen. Dadurch haben wir auch ganz besonders schöne Örtchen auf der Insel gefunden, die wir so wahrscheinlich nicht gesehen hätten.

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Mit dem Fahrrad konnten wir einen großen Teil der Insel abklappern. So liehen wir uns an zwei Tagen Fahrräder aus und starteten erstmal von unserem Feriendomizil in Kirchdorf auf nach Gollwitz, um das Dörfchen und den Ein oder Anderen Cache aufzuspüren. Besonders der Strand hat uns dort gefallen, super geeignet für Kinder, geht er doch sehr flach ins Meer über, ohne Strömungen oder Steinen, aber auch wir kamen dort auf unsere Kosten.

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Am nächsten Tag erkundeten wir auf unseren Fahrrädern Timmendorf und besuchten dort den kleinen Leuchtturm.

Der Strand gefiel uns dort auch sehr gut, errinerte es uns auch ein wenig an Sylt, mit den Dünen und Stegen.

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Die Population war hier allerdings deutlich höher, so besuchten wir noch kurz den Hafen um dort mega leckere Fischbratwürste zu essen (die haben wir übrigens bis jetzt noch nirgends anderes gefunden!) und dann ging es auch schon wieder am Strand entlang, durch einen wunderschönen behangenen Waldweg zurück nach Kirchdorf.

Nach dem wir dann auch noch das Festland, natürlich mit Auto, besuchten und einen kleinen Ausflug nach Wismar gemacht haben und schon so ziemlich alles gesehen hatten, konnten wir nur noch das Meer unsicher machen. Kurzerhand liehen wir uns ein kleines Motorboot aus und cruisten über die Ostsee. Blöderweise sind wir zu nah am Ufer gefahren und haben uns die Schiffsschraube an einem Stein kaputt gemacht. Da wir weder vor noch rückwarts kamen und sich der Himmer immer weiter zuzog, mussten wir den Besitzer kontaktieren, zum Glück hatten wir mit dem Handy empfang. Der Besitzer musste uns abschleppen und kassierte eine ordentliche Summe für den Schaden. Mürrisch zogen wir von dannen um dennoch noch das Beste aus unserem Resturlaub zu machen.

Übe rkurz oder lang kam dann auch auf der Insel Poel unser letzter Urlaubstag immer näher. So packten wir unsere sieben Sachen und kehrten der Insel den Rücken. Auf dem Heimweg machten wir einen Stopp in Berlin und besuchten Madame Tussauds sowie das Brandenburger Tor.

Alles in Allem war dies ein wirklich wunderschöner Urlaub, an dem wir uns gerne zurückerinnern.

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