Dornumersiel – August 2014 – Familienurlaub

Ein Jahr später haben wir uns wieder auf ein gemeinsames Ziel für einen Familienurlaub geeinigt. Dass wird allerdings immer schwieriger, da wir schon jede potenziell interessante Insel Deutschlands besucht haben. Daher beschloßen wir, diesem Mal die ostfriesischen Inseln in Angriff zu nehmen. Da wir uns aber nicht für eine Insel entscheiden konnten, ging es eben ans Festland, von wo aus jeder einen beliebigen Inselausflug machen konnte.

2014 waren wir dann schon zu 12, doch trotzdem fanden wir ein wunderschönes Ferienhaus direkt am Deich zur Nordsee. Am 23. August kamen wir nach guten 670 km nachmittags in Dornumersiel an. Mal wieder kamen wir als erstes von diesmal 4 Autos am Ferienhaus an und kümmerten uns um die Schlüsselübergabe 😉

 

Am Ankunftsabend machten wir nicht mehr viel, wir bezogen die Zimmer und aßen gemeinsam auf Abend. Am nächsten Tag erkundeten wir, wie immer, die Umgebung und fuhren zum erstenmal ans Meer.


Am Dienstag fuhren wir zu zweit auf die Insel Langeoog. Dort machten wir eine Kutschfahrt über die Insel. Danach suchten wir noch einen Geocache, bevor wir wieder in die Inselbahn einstiegen, die uns zur Fähre brachte um wieder zurück nach Bensersiel zu kommen.

Am Mittwoch machten wir uns in das 55 km entfernte Emden. Nach einem kurzen Abstecher zum hiesigen Flughafen, wo viele Helikopter zum Off-Shore-Park starten, besuchten wir das Otto-Hus.

Nach einer kleinen Fahrt durch Emden neigte sich der Tag auch schon wieder dem Ende zu.

Richtig spannend wurde dann erst der Donnerstag. Wir wollten einen Ganztagesausflug auf die Hochseeinsel Helgoland machen. Dazu mussten wir nach Wilhelmshaven fahren, von dort aus das Schiff nach Helgoland ablegte.

Um 9 Uhr legten wir in Wilhelmshaven ab, von da an lagen 4 Stunden fahrt über die Nordsee vor uns. Am offenen Deck der Fähre hielten wir es nicht lange aus, da es so windig und kalt war, daher machten wir es uns im  Boardrestaurant gemütlich, frühstückten lecker und verbrachten dort die längste Zeit der Überfahrt. Dann endlich war Helgoland in Sicht! Doch unser Schiff ist zu groß um bis an den Anleger zu fahren. Ein gutes Stück davor legte es an. Was jetzt? Zur Insel war es noch recht weit. Dann sahen wir kleine Boote auf uns zu kommen, in die wir Umgeschifft wurden um auf Helgoland zu kommen. Nach dem abenteuerlichen Umsteigen in die sogenannten Bördeboote waren wir erleichtert, endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Gute 3 1/2 Stunden hatten wir jetzt Zeit die Insel zu erkunden. Wir entschieden uns, mit einem kleinen Elektrobus bis zur Langen Anna zu fahren, damit wir möglichst viel in kurzer Zeit zu Sehen bekamen. Andere Fahrzeuge sind aus naturschutzgründen auf der Insel nicht erlaubt.

An dem Haltepunkt angekommen, stiegen wir aus den Bus aus und hatten nun 30 Minuten Zeit, bevor und das Taxi wieder mit ins Unterland nahm. Von dort aus ging es also zu Fuß zu den Sehenswürdigkeiten. Auf zu den Lummenfelsen!

Pünktlich machten wir uns dann auf zum Abholpunkt. Der Bus war schon da und wartete nur noch auf uns. Dass dachten wir zumindest! Aus 200 Metern Entfernung konnten wir nur noch zuschauen, wie der Bus – zwei Minuten zu früh – vor unserer Nase davon fuhr! So blieb uns nichts anderes übrig, als die Strecke zu Fuß zu beschreiten, obwohl es Domi an diesem Tag nicht sehr gut ging und unser Schiff bald abfuhr. Im Nachhinein war es gar nicht so schlecht, dass der Bus ohne uns zurückfuhr, denn der Spaziergang gestaltete sich mit seiner wunderschönen Aussicht als gelungenen Ausklang und unser Schiff haben wir auch noch rechtzeitig erlangt.
Mit dem Fahrstuhl fuhren wir dann zum Unterland und kauften dort noch Souvenirs und Naschsachen ein. Auf Helgoland zahlt man nämlich keine Steuern und Zoll.
Um 16 Uhr legte dann unser Schiff wieder ab. Nach einer 1-stündigen Autofahrt sind wir um halb 10 müde aber glücklich in unser Bett in Dornumersiel gefallen.

Am Freitag ging es dann wieder in diese Richtung. Es sollte aber noch ein Stückchen weiter gehen. Zusammen mit meinen Eltern fuhren wir nach Bremerhaven. Dort besuchten wir das Aeronauticum. Ein deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum.

Danach besuchten wir das Deutsche Auswandererhaus, das 2007 zum Europäischen Museum des Jahres gekürt wurde. Dies beschäftigt sich mit der Geschichte deutscher Auswanderer in die USA in verschiedenen Epochen. Das spannende daran ist, dass man eine bestimmte Person durch die lange Reise begleitet und sein Schicksal hautnah miterlebt. Für uns war es besonders interessant, da wir in der Familie einen Auswanderer hatten und wir seine Geschichte und Dokumente von früher einsehen und sogar als Person auf seiner Reise begleiten konnten!

Den Rest des Urlaubs verbrachten wir damit, die Seele baumeln zu lassen. Dazu gehört es auch, alle umliegende Geocaches zu finden. Dabei sind wir wiedermal an tolle Orte gekommen, die wir ohne das Geocachen nicht gefunden hätten.

Am 2. September ging es dann für die Familie wieder nach Hause. Wir machten uns auch auf den Weg, allerdings sollte unser Urlaub noch einen Tag länger gehen. So hielten wir auf dem Rückweg nach Bayern noch für eine Nacht in Hamburg

 

Unser Ferienhaus für 12 Personen in Dornumersiel:

https://www.fewo-direkt.de/ferienwohnung-ferienhaus/p2023769

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